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            <title>40. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz: Alles</title>
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                <title>40. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz: Alles</title>
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            </image><item>
                        <title>Kommentar zu: E-07: Dringlichkeitsantrag: Wir stehen an der Seite aller Demokrat*innen in der Türkei</title>
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                        <author>Marco Koll</author>
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                        <description><![CDATA[Unterstütze den Antrag !]]></description>
                        <pubDate>Wed, 24 Jan 2018 16:15:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: V-51: Cannabis-Legalisierung endlich vollziehen</title>
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                        <author>Prof. Dr.-Ing. Ulrike Täck</author>
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                        <description><![CDATA[Ich unzerstütze diesen Antrag.
Bei möglichen entgegengesetzten Entscheidungen müssten wir das Thema "Was sind Drogen mit Abhängigkeitspotenzial?" neu aufrollen und Alkohol und Tabak in der Diskussion mit Cannabis mindestens gleichstellen.]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 20:30:34 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>T-01/03: Zusätzlicher Tagesordnungspunkt: &quot;Wie umgehen mit Präsident Trump?&quot;</title>
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                        <author>Dr. Philipp Schmagold (KV Kiel)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Zusaetzlicher_Tagesordnungspunkt_Wie_umgehen_mit_Praesident_Trump-13878</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir alle sind betroffen und schockiert von der Wahl Donald Trumps zum<br>
Präsidenten der USA.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sollten nicht wortlos bleiben, wenn Kritik und Sorgen so angebracht<br>
sind wie jetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher beantragen wir einen zusätzlichen Tagesordnungspunkt zur BDK in<br>
Münster &quot;Wie umgehen mit Präsident Trump?&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wahl von Donald Trump und seine Amtsführung wird Wirkung auf unsere Welt haben, leider überwiegend destruktive. Wir Antragsteller*innen sind optimistisch, dass wir bis zum Tagesordnungspunkt einen Beschlussvorschlag unseres Bundesvorstandes, gerne gemeinsam erarbeitet mit unserer Bundestags- und unserer Europafraktion, erhalten werden. Bei der Textfindung werden wir Antragsteller*innen uns gerne miteinbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei dieser Fragestellung können wir uns gleichzeitig der Frage widmen, wie wir den Erfolg von Populisten auch in Europa und Deutschland in Zukunft noch besser verhindern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Begründung der Eilbedürftigkeit:</strong> Die Wahl Trumps war nach Antragsschluss</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 13:20:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-01-039-3 DRINGLICH: Ja zu Europa, Mut zur Veränderung - Europas Zukunft gemeinsam gestalten</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Ja_zu_Europa_Mut_zur_Veraenderung_-_Europas_Zukunft_gemeinsam_gestalte-18553/3151</link>
                        <author>Doris Wagner (dort beschlossen am: 11.11.2016)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Ja_zu_Europa_Mut_zur_Veraenderung_-_Europas_Zukunft_gemeinsam_gestalte-18553/3151</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 38 bis 39 einfügen:</h4><div><p>einzigartige Miteinander, diese Union stärken und mit Mut zur Veränderung um unsere europäische Zukunft kämpfen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Der Wahlsieg von Donald Trump bei der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl stellt zweifellos eine dramatische Herausforderung für die dortige Demokratie dar, weil er die Werte in Frage zieht, auf denen die Demokratie gegründet ist. Damit bringt er auch große Herausforderungen für die Europäische Union mit sich.<br><br><br>Donald Trump hat im Wahlkampf angekündigt, die an der internationalen Herrschaft des Rechts orientierte Verfassung der globalen Ordnung, die ohnehin schon von autoritären und antiliberalen Kräften in verschiedenen Staaten massiv untergraben wird, von Washington aus an verschiedenen Stellen zu unterlaufen. Er will eine falsche Handelspolitik, welche die Interessen großer Konzerne zum Maßstab für Freihandel machte, wie wir das auch an TTIP kritisiert haben, durch einen ebenso falschen America-First-Protektionismus ersetzen. Er will die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückziehen - was dem Abkommen den Boden unter den Füßen entreißen würde. Er will den nach mühsamen Verhandlungen gefundenen Ausweg aus der Konfrontation mit dem Iran über dessen Atomprogramm beenden.<br><br><br>Mit seiner Wahlkampfrhetorik hat er den engen transatlantischen Beziehungen erste Blessuren verpasst. Er hat die amerikanische Verlässlichkeit als Bündnispartner und die damit einhergehenden Sicherheitsversprechen in Frage gestellt. Er hat die weltweite Proliferation von Atomwaffen aktiv propagiert. Er hat die Diskriminierung einer ganzen Weltreligion, des Islam, betrieben. Er hat ein Frauenbild präsentiert, dass durch Sexismus und Verharmlosung sexueller Gewalt geprägt ist. Er hat angekündigt, mit China die wirtschaftliche Konfrontation zu suchen.<br><br><br>Auf diesen Präsidenten wird sich Europa schwerlich verlassen können, wenn es darum geht, die Ideale der auf der Herrschaft des Rechts und der Gewaltenteilung gegründeten Demokratien ebenso zu verteidigen wie die Ziele einer multilateralen, auf Verständigung und zivile Konfliktprävention beziehungsweise Konfliktlösung orientierten Weltordnung. So schwierig unser Gegenüber in Washington nun ist, ein Rückzug unsererseits wäre die falsche Antwort. Gerade jetzt müssen wir im Gespräch bleiben über den Atlantik. Nur so können wir für unsere Werte und Interessen eintreten.<br><br><br>Europa fällt in dieser Lage eine noch größere Verantwortung zu. Die EU muss sich sehr schnell und sehr bewusst darüber verständigen, wie sie gerade im Sinne der genannten Herausforderungen unser gemeinsames Projekt, das Projekt der europäischen Einigung, vorantreibt. <span class="underline"><strong><em>Dies gilt auch für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.</em></strong></span> Europa zur demokratischen Weltmacht auszurufen oder Europa nun auch gegenüber den USA als normative Macht herausstellen zu wollen, wäre Selbstüberhebung. Aber wenn die Mitgliedsländer der EU, die EU-Kommission und das Europäische Parlament die Trump-Wahl nicht als Weckruf für mehr Einigkeit nach innen und mehr aktives Engagement nach außen wahrnehmen, dann versäumen wir unsere historische Verantwortung.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:57:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-01-039-2 DRINGLICH: Ja zu Europa, Mut zur Veränderung - Europas Zukunft gemeinsam gestalten</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Ja_zu_Europa_Mut_zur_Veraenderung_-_Europas_Zukunft_gemeinsam_gestalte-18553/3150</link>
                        <author>Reinhard Bütikofer (KV Berlin-Mitte)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Ja_zu_Europa_Mut_zur_Veraenderung_-_Europas_Zukunft_gemeinsam_gestalte-18553/3150</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 39 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Wahlsieg von Donald Trump bei der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl stellt zweifellos eine dramatische Herausforderung für die dortige Demokratie dar, weil er die Werte in Frage stellt, auf denen die Demokratie gegründet ist. Damit bringt er auch große Herausforderungen für die Europäische Union mit sich. Donald Trump hat im Wahlkampf angekündigt, die an der internationalen Herrschaft des Rechts orientierte Verfassung der globalen Ordnung, die ohnehin schon von autoritären und antiliberalen Kräften in verschiedenen Staaten massiv untergraben wird, von Washington aus an verschiedenen Stellen zu unterlaufen. Er will eine falsche Handelspolitik, welche die Interessen großer Konzerne zum Maßstab für Freihandel machte, wie wir das auch an TTIP kritisiert haben, durch einen ebenso falschen America-First-Protektionismus ersetzen. Er will die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückziehen - was dem Abkommen den Boden unter den Füßen entreißen würde. Er will den nach mühsamen Verhandlungen gefundenen Ausweg aus der Konfrontation mit dem Iran über dessen Atomprogramm beenden. Mit seiner Wahlkampfrhetorik hat er den engen transatlantischen Beziehungen erste Blessuren verpasst. Er hat die amerikanische Verlässlichkeit als Bündnispartner und die damit einhergehenden Sicherheitsversprechen in Frage gestellt. Er hat die weltweite Proliferation von Atomwaffen aktiv propagiert. Er hat die Diskriminierung einer ganzen Weltreligion, des Islam, betrieben. Er hat ein Frauenbild präsentiert, dass durch Sexismus und Verharmlosung sexueller Gewalt geprägt ist. Er hat angekündigt, mit China die wirtschaftliche Konfrontation zu suchen. Auf diesen Präsidenten wird sich Europa schwerlich verlassen können, wenn es darum geht, die Ideale der auf der Herrschaft des Rechts und der Gewaltenteilung gegründeten Demokratien ebenso zu verteidigen wie die Ziele einer multilateralen, auf Verständigung und zivile Konfliktprävention beziehungsweise Konfliktlösung orientierten Weltordnung. So schwierig unser Gegenüber in Washington nun ist, ein Rückzug unsererseits wäre die falsche Antwort. Gerade jetzt müssen wir im Gespräch bleiben über den Atlantik. Nur so können wir für unsere Werte und Interessen eintreten. Europa fällt in dieser Lage eine noch größere Verantwortung zu. Die EU muss sich sehr schnell und sehr bewusst darüber verständigen, wie sie gerade im Sinne der genannten Herausforderungen unser gemeinsames Projekt, das Projekt der europäischen Einigung, vorantreibt. Europa zur demokratischen Weltmacht auszurufen oder Europa nun auch gegenüber den USA als normative Macht herausstellen zu wollen, wäre Selbstüberhebung. Aber wenn die Mitgliedsländer der EU, die EU-Kommission und das Europäische Parlament die Trump Wahl nicht als Weckruf für mehr Einigkeit nach innen und mehr aktives Engagement nach außen wahrnehmen, dann versäumen wir unsere historische Verantwortung.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Begründung der Dringlichkeit: Donald Trump wurde erst in der Nacht vom 08. auf den 09. November 2016 europäischer Zeit zum nächsten Präsidenten der USA gewählt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:48:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: S-02: BDK - Änderung der Antragsberechtigung von Ortsverbänden</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/BDK_-_Aenderung_der_Antragsberechtigung_von_Ortsverbaenden-2946?commentId=803#comm803</link>
                        <author>Thomas Wolff</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/BDK_-_Aenderung_der_Antragsberechtigung_von_Ortsverbaenden-2946?commentId=803#comm803</guid>
                        <description><![CDATA[Lieber Bundesvorstand,
siehe die Diskussion zur Änderung von Einzelanträgen;
wie wär's denn, wenn Änderungsanträge überhaupt nur noch vom Bundesvorstand gestellt werden können? Das wäre doch praktisch...]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:34:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: S-01: BDK - Änderung der Antragsberechtigung von Einzelantragsteller*innen</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/BDK_-_Aenderung_der_Antragsberechtigung_-26567?commentId=802#comm802</link>
                        <author>Thomas Wolff</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/BDK_-_Aenderung_der_Antragsberechtigung_-26567?commentId=802#comm802</guid>
                        <description><![CDATA[Lieber Bundesvorstand,
wenn Ihr Einzelanträge abschaffen wollt, seid doch bitte so ehrlich und beantragt das. In nur 3 Wochen von einem Antrag zu einem durchdachten Änderungsantrag zu kommen und dafür auch nur 20 Unterstützer zu finden, ist nicht leicht. Wenn hier (wie von Thomas Reimeier) auf moderen Kommunikationstechniken verwiesen werden soll, müssen diese auch erstmal installiert werden.
Mindestvoraussetzung für eine Erschwerung wäre m.E., dass Anträge ohne Unterstützer online gestellt werden können, und dass Unterstützer online automatisch gesammelt werden können. Ohne zunächst (!) ein solches System zu installieren, kann ich nur der Kritik von Horst Schiermeyer zustimmen, der demokratische Anspruch wird verlassen.]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:32:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-07-180: Dringlichkeitsantrag: Wir stehen an der Seite aller Demokrat*innen in der Türkei</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3149</link>
                        <author>Karl-W. Koch (V Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3149</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 179 bis 180 einfügen:</h4><div><p>fordern wir den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte an die Türkei, solange die Türkei Krieg gegen die eigene Zivilbevölkerung im Südosten des Landes führt.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Weiterhin fordern wir die Bundesregierung auf, zu prüfen, ob derzeit eine Mitgliedschaft der Türkei in der NATO - unter den derzeitigen dort herrschenden Bedingungen - den Vereinbarungen des Bündnisses entspricht und ggf. entsprechend aktiv zu werden.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:31:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-07-175: Dringlichkeitsantrag: Wir stehen an der Seite aller Demokrat*innen in der Türkei</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3148</link>
                        <author>Karl-W. Koch (V Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3148</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 174 bis 180:</h4><div><p>jetzt mehr denn je. Für eine demokratische und weltoffene Türkei müssen die Türen zur EU offen bleiben.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>Wir verurteilen die am 10.11. erfolgte Verlängerung und Ausweitung der Syrieneinsätze der Bundeswehr von der Türkei aus. Die Beteiligung der Bundeswehr an allen Einsätzen in der Türkei ist umgehend zu beenden, auch und gerade bzgl. Aufklärung und Informationsweitergabe. Dies beinhaltet den Abzug der Bundeswehr aus Incirlik. Dessen Beendigung ist überfällig, wir haben diesen Einsatz immer schon kritisiert. Es ist außerdem inakzeptabel, dass erneut eine Besuchsanfrage eines Bundestagsabgeordneten auf dem Gelände in Incirlik von der Türkei blockiert wird. Weiterhin lehnen wir die Bundeswehrbeteiligung an den Awacs-Einsätzen ab. Daneben fordern wir den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte an die Türkei, solange die Türkei Krieg gegen die eigene Zivilbevölkerung im Südosten des Landes führt. Eine Fortsetzung der militärischen Zusammenarbeit bedeutet eine indirekte Unterstützung von illegitimen Verhaftungen, Folter und Gewalt.</ins></p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Der Abzug der Bundeswehr aus Incirlik ist überfällig, wir haben diesen Einsatz immer schon kritisiert. Es ist außerdem inakzeptabel, dass erneut eine Besuchsanfrage eines Bundestagsabgeordneten auf dem Gelände in Incirlik von der Türkei blockiert wird. Daneben fordern wir den sofortigen Stopp aller Rüstungsexporte an die Türkei, solange die Türkei Krieg gegen die eigene Zivilbevölkerung im Südosten des Landes führt.</p><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">
.</ins></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:26:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-07-137: Dringlichkeitsantrag: Wir stehen an der Seite aller Demokrat*innen in der Türkei</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3147</link>
                        <author>Karl-W. Koch (V Vulkaneifel)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Wir_stehen_an_der_Seite_aller_Demokratinnen_in_der_Tuerkei-35573/3147</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 136 bis 137:</h4><div><p>kommen. Wir fordern daher eine eigenständige Antwort der EU auf die Flüchtlingsfrage. Diesen EU-Türkei-Deal <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wollen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">fordern</ins> wir <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">umgehend zu </ins>beenden<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Gleichzeitig müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um den möglicherweise aus der Türkei ankommenden Menschen gerecht zu werden</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 11:25:17 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-69-090: Dringlichkeitsantrag: Syrien und Irak: tun, was möglich ist.  Humanitäre Hilfe leisten - politische Lösung voran bringen</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3146</link>
                        <author>OV Borken (dort beschlossen am: 07.11.2016)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3146</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 89 bis 98 löschen:</h4><div><p>Hochburg der Sunniten im Irak. Diese sind für ihr rücksichtsloses Vorgehen gegen Sunniten bekannt.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Die irakischen Kurden werden von Saudi-Arabien unterstützt, das auf diese Weise seinen Kampf um regionale Dominanz mit den Schiiten fortführt. Auch Erdogan unterstützt die Kurden, ohne dafür die Erlaubnis der irakischen Regierung zu haben, auf irakischem Gebiet einzugreifen. Das ist eindeutig völkerrechtswidrig. Gleichzeitig bildet die Türkei sunnitische Milizen aus, die auch an dem Sturm aus Rakka beteiligt sind. Hinzu kommt, dass Mossul bereits vor der Besetzung durch ISIS/Daesh außerhalb der Kontrolle der irakischen Zentralregierung lag und es bereits 2012 Berichte von Vertreibungen der Christen Mossuls gab.</del> Die Befreiung Mossuls mag militärisch erreichbar sein, die Befriedung und Stabilisierung nach ISIS/Daesh ist aber nur mit einer politischen, von allen Parteien </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 06:34:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-69-009: Dringlichkeitsantrag: Syrien und Irak: tun, was möglich ist.  Humanitäre Hilfe leisten - politische Lösung voran bringen</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3145</link>
                        <author>OV Borken (dort beschlossen am: 07.11.2016)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3145</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 9 bis 11:</h4><div><p>Im Zentrum unseres Engagements für die Region steht das Ziel, Frieden für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Syrer*innen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">alle Menschen in Syrien</ins> und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Iraker*innen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Irak, sowohl Araber, Kurden, Christen, Yesiden und u.A.</ins> zu erreichen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Wir kritisieren, dass es im Ringen um Lösungen manchmal nur noch darum zu gehen scheint, auf welcher Seite man steht: USA oder Russland, Saudi-Arabien </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 06:32:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>SO-03/S0-05: NO JUSTICE, NO PEACE – Globalen Zusammenhalt stärken! (Zusammenführung SO-03/SO-05)</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/NO_JUSTICE_NO_PEACE__Globalen_Zusammenhalt_staerken_Zusammenfuehrung-58028</link>
                        <author>BAG Frieden &amp; Internationales (beschlossen am: 09.11.2016)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/NO_JUSTICE_NO_PEACE__Globalen_Zusammenhalt_staerken_Zusammenfuehrung-58028</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gerechtigkeit endet nicht an den Grenzen von Ländern oder Kontinenten. Es ist moralisch gesehen keine geringere Tragödie, wenn einem Menschen im Mittelmeer etwas zustößt, als wenn das in Deutschland passieren würde. So wenig die zufällige Geburt in ein bildungsfernes Elternhaus schlechte Berufsperspektiven rechtfertigt, so wenig kann die zufällige Geburt in ein bestimmtes Land eine kurze Lebenserwartung, Hunger und Armut rechtfertigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grüne Idee der ‚Erweiterten Gerechtigkeit‘</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die grüne Idee der `erweiterten Gerechtigkeit´ verweist entsprechend auf die Notwendigkeit, den Radius unseres Gerechtigkeitsanspruchs zu erweitern. Das gilt in sozialer, zeitlicher und räumlicher Hinsicht. Die soziale Dimension begründet etwa unseren Einsatz für Teilhabe- und Geschlechtergerechtigkeit, während unsere Forderung nach Generationengerechtigkeit der zeitlichen Dimension entspricht. Räumlich bedeutet erweiterte Gerechtigkeit, dass Gerechtigkeit nicht an den Grenzen von Ländern oder Kontinenten endet. Internationale Gerechtigkeit ist eine Grundvoraussetzung für Frieden, sowohl im engeren Sinne der Abwesenheit kriegerischer Gewalt als auch im weiteren Sinne einer friedvollen, wohlgeordneten Kooperation der Menschen. Die drastische ökonomische, ökologische und soziale Ungerechtigkeit der Weltordnung trägt in vielerlei Hinsicht zu Krieg und Gewalt bei. Sie ist in erster Linie lebensbedrohlich für die Machtlosen. Aber auch in den mächtigen, privilegierten Staaten des Westens führt sie dazu, dass das Sicherheitsempfinden der Bürger*innen schwindet und eine repressive Innenpolitik befördert wird. Auch wird so die Kooperationsbereitschaft der Staaten gemindert. Frieden weltweit setzt hingegen eine gerechte globale Grundstruktur voraus. Die Zeit ist gekommen, diese Struktur zu gestalten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine grüne Konzeption globaler Gerechtigkeit fußt auf der Idee gleicher, effektiver Verwirklichung individueller Menschenrechte. Deutsche, europäische und internationale Politik sollte zum Ziel haben, allen Menschen den Zugang zu gerechten Institutionen zu verschaffen, die ihre Menschenrechte effektiv schützen. Das internationale Recht auf Asyl, das Aggressionsverbot zwischen Staaten, Friedensmissionen sowie Triple-A-Rankings und Klima-Zertifikate gehen allesamt auf internationale Institutionen zurück. Es sind daher vor allem Institutionen, die letztlich zur Durchsetzung der Menschenrechte in der Lage sind. Gleichzeitig werden viele der Probleme und Konflikte erst durch ungerechte internationale Institutionen erzeugt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wie auf nationaler Ebene sind gerechte Institutionen demnach auch global eine notwendige Voraussetzung für ein gerechtes Gemeinwesen und daher ein zentraler Gegenstand grüner Gerechtigkeitsforderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Primat Grüner Friedenspolitik: die globale Verwirklichung der Menschenrechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Konzept der Menschenrechte besagt, dass alle Menschen aufgrund ihres Menschseins mit gleichen und unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind. Wir treten für ein weites Verständnis der Menschenrechte ein, das sich auf drei Ebenen erstreckt: Es umfasst die liberalen Abwehrrechte der Bürger*innen, die in erster Linie dem Schutz der persönlichen Freiheit dienen. Zudem sollen auch demokratische, wirtschaftliche und soziale Rechte geschützt sein, die einen Anspruch auf einen menschenwürdigen Standard vermitteln. Auch kollektive Menschenrechte sehen wir umfasst, mittels derer beispielsweise das Recht auf Entwicklung und das Recht auf eine saubere Umwelt geschützt werden. Wir setzten uns für den Schutz und die Stärkung dieser Menschenrechte hier und auf internationaler Ebene ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt eine Vielzahl an internationalen Menschenrechtsabkommen. Nur auf Papier allein sind alle Abkommen und Vereinbarungen noch nicht viel wert. Denn formal Rechte zu haben ist nicht identisch mit ihrem effektiven Gebrauch. Gerade in Zeiten, in denen das Völkerrecht, insbesondere von hochgerüsteten Staaten, zwar viel im Munde geführt aber selten geachtet wird, bedarf es unserer Anstrengungen, es zu erhalten, zu stärken und weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschland und die EU müssen ihrer Verantwortung für die Menschenrechte endlich gerecht werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Besonders die äußerst ungleiche Anwendung internationalen Rechts ist eine seiner größten Schwächen. Auch Deutschland und die EU machen sich immer wieder der Ungleichbehandlung schuldig. Völkerrechtsverstöße und Menschenrechtsverletzungen missliebiger Staaten werden verurteilt und sanktioniert, während ebenso schwere Verbrechen von „Verbündeten“ häufig stillschweigend toleriert, politisch gedeckt oder gar durch Überflugrechte, Basennutzung und Waffenlieferungen überhaupt erst möglich gemacht werden. Auch die Duldung menschenrechtswidriger Gefangentransporte und die Zurückweisung von Asylsuchenden in menschenrechtswidrige Flüchtlingsunterkünfte sind mit einer konsequenten Umsetzung der Menschenrechte nicht vereinbar. Das Ergebnis solcher Handlungen ist eine massive Schädigung des Völkerrechts, das deshalb in weiten Teilen der Welt als Recht der Stärkeren wahrgenommen wird. Unser Ziel muss dagegen die Stärkung des Rechts sein, ohne die eine friedliche Entwicklung der Welt kaum möglich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Sinne einer globalen moralischen Arbeitsteilung ist Deutschland darüber hinaus zum Aufbau und zur Unterstützung einer gerechten Grundstruktur verpflichtet. Zentral sind hierbei die Weiterentwicklung des internationalen Rechts sowie die Reform internationaler Organisationen im Geiste der Menschenrechte. Wo staatliche und internationale Organisationen ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen (noch) nicht nachkommen, müssen in nächster Instanz auch private Akteure, die über umfangreiche Kapazitäten verfügen (z.B. große Unternehmen), in die Pflicht genommen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei ist uns wichtig, dass es nicht darum geht, anderen Staaten die Wertvorstellungen der „westlichen Welt“ aufzuoktroyieren. Vielmehr müssen wir einen ständigen inklusiven Diskurs suchen, um eine starke Legitimation zu schaffen und um auch mit neuen Herausforderungen umgehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Tatsache, dass es täglich in aller Welt zu Menschenrechtsverletzungen kommt, zeigt, dass Rechte immer wieder eingefordert und verteidigt werden müssen. Es gab und gibt weltweit viele mutige Menschen und Organisationen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Diesem Engagement möchten wir unseren Dank und unsere Anerkennung aussprechen. Doch ohne starke internationale Institutionen, die sich der Verwirklichung der Menschenrechte verschreiben, wird ihr effektiver Schutz nicht möglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Aufbruch in eine Welt legitimen Regierens – die Menschenrechtsbindung und Demokratisierung globaler Governance Institutionen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen (VN), der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) oder die multilateralen Entwicklungsbanken, aber auch die Regionalorganisationen sind wichtige Errungenschaften. Sie ermöglichen internationale Kooperation und tragen zur Lösung globaler Probleme bei. Eine an Gerechtigkeit orientierte Politik muss darauf zielen, diese Institutionen sowohl zu stärken als auch zu reformieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während bereits etablierte Institutionen wie der VN-Sicherheitsrat, die Welthandelsorganisation, die Weltbank und der Internationale Währungsfonds historisch gewachsene, nicht gerechtfertigte Ungleichheit zementieren, stellen uns neue Institutionen wie die „Asian Infrastructure and Investment Bank“ (AIIB) oder die „New Development Bank“ (NDB) vor neue Herausforderungen in unserem Bestreben nach unterstützungswürdigen internationalen Institutionen. Allgemein haben internationale Institutionen in den vergangenen zwanzig Jahren kontinuierlich an Autonomie gegenüber ihren Mitgliedstaaten gewonnen. Rund zwei Drittel dieser Institutionen sind heute in der Lage, Mehrheitsentscheidungen zu fällen, die tief in nationale Angelegenheiten hineinreichen. Vielen fehlt es an effektiven Standards zum Schutz der Menschenrechte. Demokratisch legitimiert sind sie nicht. Auch die Zunahme quasi-juristischer Verfahren untergräbt das Recht auf demokratische Selbstbestimmung der Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bundesregierung muss Menschenrechtsverpflichtung in internationaler Organisation aktiv erwirken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein demokratischer Weltstaat ist nicht in Sicht. Eine Rückkehr zum nationalstaatlichen Konsensprinzip ist bei anhaltenden Trends weder realistisch, noch wünschenswert: globale Probleme erfordern handlungsfähige, globale Institutionen, die den rein nationalstaatlichen Gemeinwohlhorizont überwinden. Wir setzen uns daher konsequent für Rechenschaftsmechanismen ein, die unabhängig und effektiv die Mitsprachemöglichkeit derjenigen Subjekte ermöglichen, die unmittelbar vom Handeln einer internationalen Organisation betroffen sind. Rechenschaft („Accountability“) meint hier 1) eindeutige, an den Menschenrechten orientierte Standards des Handelns der internationalen Organisation, 2) Transparenz, die die Einhaltung der Standards ermöglicht, sowie 3) effektive Sanktionsmöglichkeiten. Der globalen Zivilgesellschaft sollte bei der Überwachung dieser Standards eine entscheidende Rolle zukommen. Konkret beinhaltet diese Forderung, dass die deutsche Bundesregierung sich für eine Menschrechtsverpflichtung internationaler Organisationen, an Menschenrechten und Umweltschutzstandards orientierte „Safeguards“ sowie effektive Beschwerdemechanismen im Falle der Nichteinhaltung einsetzt. Zudem fordern wir, dass Deutschland sich für die effektive Beteiligung der Parlamente sowie der globalen Zivilgesellschaft in internationalen Organisationen einsetzt. Erstens beinhaltet dies strenge Regeln zur Einbeziehung nationaler Parlamente in wichtige Entscheidungen der Organisation. Zweitens fordern wir Standards für Deliberationsprozesse, an denen die Zivilgesellschaft effektiv beteiligt wird. Nur durch die explizite Menschenrechtsbindung internationaler Institutionen können Menschenrechte geschützt werden. Nur durch die Institutionalisierung von anspruchsvollen und inklusiven Deliberationsprozessen, die Rückbindung zentraler Entscheidungen an nationale Parlamente sowie sanktionsbewährte Rechenschaftspflichten können wir ein notwendiges Minimum demokratischer Legitimität des Handelns internationaler Organisationen sicherstellen. Nur so können wir letztlich auch in Zeiten der „global Governance“ mündige Bürger bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vereinte Nationen, WHO, IStGH, OSZE - Reform internationaler Organisationen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret wollen wir unter anderem die Zusammensetzung und Funktionsweise des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen reformieren. Die Privilegierung einzelner Staaten durch ein Vetorecht spiegelt die Machtkonstellationen zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts wieder. Diese Struktur ist undemokratisch und aus der Zeit gefallen. Eine Reform wird nicht einfach sein, doch sie muss immer wieder angemahnt werden. Der missbräuchliche Umgang mit dem eigenen Vetorecht durch ständige Mitglieder kann zurzeit nicht juristisch verhindert werden. Aber ein solches Verhalten muss deutlichen politischen Gegenwind erfahren. Deutschland und die EU sollten außerdem dahingehende Reformbestrebungen unterstützen. Ein Ansatzpunkt dafür ist die französische Initiative für einen freiwilligen Verzicht auf das Veto bei schweren Gräueltaten. Auf keinen Fall darf Deutschland eine Reform durch Ambitionen auf einen eigenen ständigen Sitz erschweren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die WHO ist dringend reformbedürftig. In den vergangenen Jahren stand sie für Handelsliberalisierung und Deregulierung und versäumte es, Handelspolitik mit international verbindlichen Regeln zum Schutz von Mensch und Umwelt in Einklang zu bringen. Entwicklungsländer müssen die Möglichkeit erhalten, ihre heimische Wirtschaft zu schützen, insbesondere damit diese Länder ihre Ernährungssouveränität sichern können. Darüber hinaus müssen die Zölle in der EU auf verarbeitete Produkte aus Entwicklungsländern abgeschafft und marktverzerrende EU-Subventionen abgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Einen erfolgsversprechenden Ansatz für internationales Konfliktmanagement und nachhaltigen Frieden sehen wir in der fortschreitenden Institutionalisierung und Förderung von Friedensmediation. Deutschland muss sich dafür einsetzen, die Methoden und Instrumente der Friedensmediation weiter zu entwickeln und entsprechende Ressourcen zu ihrem Einsatz bereit zu stellen. Dazu gehört insbesondere eine umfassende Förderung der Mediationskapazitäten („Mediation Support Units“) der VN, EU und OSZE, sowie eine Reform dieser Institutionen, welche eine bessere Koordination und Wissenstransfers ermöglicht. Parallel zu einer stärkeren internationalen Institutionalisierung sollte Deutschland auch verstärkt lokale Strukturen fördern, um durch die systematische Einbindung von lokalen Mediator*innen kontextspezifische, maßgeschneiderte Designs von Mediationsprozessen zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Fall massiven Rechtsbruchs auf internationaler Ebene, der uns auch als Europäer*innen besonders betrifft, ist der mittlerweile von fast allen Seiten als illegaler und illegitimer anerkannte Angriff auf den Irak 2003. Nachdem der britische Chilcot-Bericht noch einmal umfassend und eindringlich die Verantwortungslosigkeit des Angriffs auf den Irak deutlich gemacht hat und selbst führende Beteiligte wie der damalige stellvertretende britische Premierminister zu dem Schluss gekommen sind, dass es sich um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg handelte, ist eine juristische Aufarbeitung überfällig. Wenn die nationalen Gerichte dazu nicht willens oder in der Lage sind, sollten Deutschland und die EU sich dafür einsetzen, dass die VN-Generalversammlung beim Internationalen Gerichtshof ein Gutachten über die Legalität des Krieges einholt und der Internationale Strafgerichtshof seine Zuständigkeit für im Rahmen des Krieges verübte Verbrechen ausübt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit Palästina hat am 27. Juni 2016 der dreißigste Staat die Änderung des Römischen Statuts zur Erweiterung der Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs um das Verbrechen der Aggression ratifiziert. Damit ist der Weg dafür frei, dass die Änderung ab 2017 durch eine Zweidrittelmehrheit der Vertragsstaaten in Kraft gesetzt wird. Deutschland und die EU sollten sich dafür einsetzen, dass dies frühestmöglich geschieht und dass weitere Staaten, insbesondere die noch ausstehenden EU-Mitgliedstaaten, die Änderung ratifizieren. Damit könnten in Zukunft auch die obersten Entscheidungsträger*innen auf internationaler Ebene für Angriffskriege juristisch belangt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Strafbarkeit des Angriffskrieges in das nationale Völkerstrafrecht umsetzen will. Es ist allerdings zu bedauern, dass sie dabei das Weltrechtsprinzip nicht vollumfänglich berücksichtigt und den Tatbestand auf Sachverhalte mit Deutschlandbezug verengt. Die Durchsetzung des Weltrechtsprinzips für das Verbrechen der Aggression wäre ein weiterer Schritt zur Stärkung des internationalen Rechts und zu einem friedlichen Zusammenleben weltweit.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 15:55:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-69-064: Dringlichkeitsantrag: Syrien und Irak: tun, was möglich ist.  Humanitäre Hilfe leisten - politische Lösung voran bringen</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3143</link>
                        <author>Lino Klevesath (KV Göttingen)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Syrien_und_Irak_tun_was_moeglich_ist___Humanitaere_Hilfe_leisten_-_pol-19750/3143</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 63 bis 64 einfügen:</h4><div><p>Einfluss hin zu einer Lösung des Konflikts geltend zu machen. Wir fordern, dass diese Verbrechen klar benannt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Im Rahmen der Europäischen Union fordern wir die Bundesregierung auf, sich für ein vollständiges Einfrieren der formellen diplomatischen Beziehungen Europas mit dem syrischen Regime und eine vollständige Schließung der syrischen Botschaften einschließlich des Abzugs des diplomatischen Personals auf dem Gebiet der Europäischen Union einzusetzen. Eine Wiedereinreise des diplomatischen Personals darf nur erfolgen, wenn das Assad-Regime wieder einen Waffenstillstand akzeptiert und umsetzt und Verhandlungen mit relevanten Oppositionsgruppen aufnimmt.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><em>Auch wenn im Westen schon lange erklärt wird, dass Assad "jede Legitimität verloren" habe, betreibt das syrische Regime im westlichen Ausland noch immer zahlreiche Botschaften und ist auch bei der UN als völkerrechtlich anerkannte Vertretung Syriens repräsentiert. Für Syrer*innen in Europa ist dies eine Zumutung, da sie häufig aufgefordert werden, Dokumente und Zeugnisse durch die vom Regime betriebenen Botschaften beglaubigen zu lassen, obwohl sie gerade vor diesem Regime geflohen sind. Auch für die Verlängerung und Ausstellung ihrer Reisepässe müssen sich die Syrer*innen bei Bedarf an die Botschaften des Regimes wenden.</em></p>
<p><em>Für das Assad-Regime ist der Weiterbetrieb der Botschaften wichtig, da es der Regierung weiterhin internationales Prestige verleiht und Unterstützer*innen des Regimes mit attraktiven Auslandsposten belohnt werden können. Die Suche nach einer friedlichen Lösung haben die Botschaften hingegen in den vergangenen Jahren nicht vorangebracht. Mit der (zumindest zeitweiligen) vollständigen Schließung der Botschaften in der EU gäbe es ein weiteres, schmerzhaftes Druckmittel gegen die syrische Regierung jenseits von militärischen Optionen.</em></p>
<p>Siehe den Artikel der New York Times zu dem Thema:</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2016/11/03/opinion/you-dont-need-a-no-fly-zone-to-pressure-russia-in-syria.html?_r=1">http://www.nytimes.com/2016/11/03/opinion/you-dont-need-a-no-fly-zone-to-pressure-russia-in-syria.html?_r=1</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 15:54:10 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-55/V-31-065 DRINGLICH: Neustart für den fairen Handel – CETA-Vertrag nicht zustimmen (Zusammenführung V-55 und V-31)</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3141</link>
                        <author>Bärbel Höhn (KV Oberhausen)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3141</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 65 einfügen:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Entlang dieser Bedingungen bedarf die Europäische Handelsstrategie einer grundlegenden Neufassung unter Beteiligung aller interessierten Gruppen. Konsultationen zu handelspolitischen Fragen sollten nicht nur möglich, sondern Standard sein – und deren Ergebnisse sollten eine andere Berücksichtigung erfahren als die Ergebnisse der Konsultation zum Investitionsschutz, bei der sich 97% der Befragten gegen Schiedsgerichte aussprachen, ohne dass dies einen spürbaren Effekt gehabt hätte. Verhandlungsmandate dürfen von der Kommission nicht länger als „interne Rechtsakte“ behandelt werden, zu denen Europäische Bürgerinitiativen unzulässig sind.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Handelsabkommen als Gesamtpakete zu verhandeln steht aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen der demokratischen Willensbildung entgegen. Dort, wo große Pakete aus sehr unterschiedlichen Materien (Zollsenkungen, Regulierungskooperationen, Marktöffnungen, Investitionsschutz u.a.) über so verschiedene Sektoren wie Energie, Landwirtschaft und Kultur verhandelt werden, drohen am Ende bestimmte Positionen im Rahmen von Deals über Bord geworfen zu werden. Eine Abkehr vom Prinzip des „single undertaking“ halten wir deshalb für nötig, ebenso eine Beteiligung des Europäischen Parlaments an der Mandatserteilung.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Nach der Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu den Eilanträgen und dem Gezerre um die Frage, ob CETA als gemischtes oder „EU-only“-Abkommen vorgelegt wird, tut auch eine konsistentere Beachtung der Zuständigkeiten in der Handelspolitik not. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Bundesregierung oder ein anderer berechtigter Antragsteller nicht bereits vor einem Jahr den EUGH um Klärung in dieser Frage gebeten hat. Zur Verschärfung der Vertrauenskrise hat auch beigetragen, dass die Kommission nicht bereits von sich aus einen Vorschlag zur Ausnahme der Teile von der vorläufigen Anwendung vorgelegt hat, die (auch) in nationalstaatliche Kompetenz fallen. Aus Grüner Sicht spräche viel dafür, wenn die EU-Kommission künftig ausschließlich Materien verhandelte, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Begründung der Dringlichkeit: </strong>Die Debatte über die Umsetzung der Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu den Eilanträgen in Sachen CETA war bis Ende der ordentlichen Antragsfrist am 21.10. noch in vollem Gange. Wir beantragen daher, diese Passage, die sich aus den Debatten ergibt, zuzulassen und damit aktuelle Bezüge herzustellen und politische Konsequenzen zu ziehen, die bislang fehlen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 14:40:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-55/V-31-053 DRINGLICH: Neustart für den fairen Handel – CETA-Vertrag nicht zustimmen (Zusammenführung V-55 und V-31)</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3140</link>
                        <author>Bärbel Höhn (KV Oberhausen)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3140</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 52 bis 53 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Qualitätssicherung in der Lebensmittelkette und keine weitere Monopolisierung der landwirtschaftlichen Strukturen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> <span class="underline">Die EU sollte bei Marktöffnungen im Agrarbereich weiterhin die Möglichkeit zur Anwendung der WTO-Schutzklauseln im Falle von Marktungleichgewichten behalten.</span></ins></li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Begründung der Dringlichkeit: </strong>Der Dringlichkeits-Änderungsantrag bezieht sich auf eine Passage in den von Belgien am 27.10. vorgelegten Bedingungen für die weitere Ratifizierung des Vertrags durch die Regionalparlamente.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 14:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-55/V-31-046 DRINGLICH: Neustart für den fairen Handel – CETA-Vertrag nicht zustimmen (Zusammenführung V-55 und V-31)</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3139</link>
                        <author>Bärbel Höhn (KV Oberhausen)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3139</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 48 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Das europäische Vorsorgeprinzip muss gewahrt bleiben. Seine Stellung in der internationalen Handelspolitik sollte gestärkt werden. <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><span class="underline">Mit dem Rückgriff auf die Regeln der WTO, wie sie im Rahmen der Zusatzerklärung bei CETA erfolgte, wurde genau das nicht erreicht, im Gegenteil: das europäische Vorsorgeprinzip wurde bislang mit der Auslegung eben dieser Verträge untergraben. Wir fordern eine Verankerung des europäischen Vorsorgeprinzips in künftigen Verträgen. Nur so können wir unsere Zulassungs- und Einfuhrregeln für gentechnisch veränderte Organismen und das Anwendungsverbot von Hormonen zu Mastzwecken erhalten sowie in vielen anderen Bereichen, etwa bei Pestiziden, die notwendige Weiterentwicklung zum Schutz von Mensch und Umwelt voran bringen. </span></ins>Daraus folgt unter anderem der Erhalt von Zulassungs- und Einfuhrregeln für gentechnisch veränderte Organismen und </li></ul></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Begründung der Dringlichkeit: </strong>Der Dringlichkeits-Änderungsantrag bezieht sich auf eine Passage in der Zusatzerklärung, die gemeinsam mit dem Vertrag nach Verschiebung erst am 28.10. unterzeichnet wurde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 14:34:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V-55/V-31-004 DRINGLICH: Neustart für den fairen Handel – CETA-Vertrag nicht zustimmen (Zusammenführung V-55 und V-31)</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3138</link>
                        <author>Bärbel Höhn (KV Oberhausen)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Neustart_fuer_den_fairen_Handel__CETA-Vertrag_nicht_zustimmen-61211/3138</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 5 einfügen:</h4><div><p>Verhandlungen öffentlich zu machen und eine breite Diskussion über die komplizierten und vielschichtigen Handelsbeziehungen zwischen Europa, den USA und Kanada zu erzeugen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Gleichzeitig war und ist der Umgang der EU-Kommission und der Regierungen der Mitgliedstaaten mit den berechtigten Kritikpunkten der Zivilgesellschaft, aber auch vieler europäischer Parlamente absolut inakzeptabel. Der Versuch, der Wallonie die alleinige Schuld für das Hin und Her um die Vertragsunterzeichnung zuzuschieben, war dabei der peinliche Versuch, von den eigenen Versäumnissen abzulenken. Trotzt der frühzeitigen Warnungen in Form von vielen ablehnenden Parlamentsresolutionen und Bedingungen an den Handelsvertrag, die vor geraumer Zeit formuliert wurden, wurden die notwendigen Nachbesserungen am Vertrag eben gerade nicht vorgenommen.</ins> Wir Grüne teilen das Anliegen der Zivilgesellschaft, das von Hunderttausenden auf die Straße </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>Begründung der Dringlichkeit:</strong> Die Verschiebung der Vertragsunterzeichnung und die öffentliche Debatte darum fand nach dem 21.10. und damit nach Ablauf der Frist für ordentliche Änderungsanträge statt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 14:26:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EV-01-077 - DRINGLICH: Energiewende retten, Verkehrswende einleiten</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Energiewende_retten_Verkehrswende_einleiten-49684/3135</link>
                        <author>Oliver Krischer (KV Düren)</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Energiewende_retten_Verkehrswende_einleiten-49684/3135</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_561_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 76 bis 80:</h4><div><p>und planungssicher einzuleiten. Das wird gelingen, wenn Politik und Gesellschaft den Diskurs um den Kohleausstieg offensiv führen.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Es geht nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wann und Wie.</del></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Scheitern des Klimaschutzplans auf den letzten Metern vor der Weltklimakonferenz in Marrakesch ist für die Bundesregierung eine Riesenblamage auf dem internationalen Klimaparkett. Bundeskanzlerin Merkel trägt die Verantwortung, dass sie zwischen Bremsern des Bundeskabinetts und denen in der CDU/CSU und SPD keine Einigung erzielen konnte. Bei dieser Bundesregierung ist Klimaschutz der Verlierer und Kohlekraft der Gewinner. Nicht zuletzt durch den Ausgang der US-Wahl, den ein bekennender Klimawandel-Leugner gewonnen hat, muss Deutschland endlich wieder Vorreiter beim Klimaschutz werden. Nur so bringen wir Klimaschutz und die ökologische Transformation und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in Einklang. Wir Grüne müssen unsere volle Energie dafür einsetzen, dass der Kohleausstieg jetzt eingeleitet wird. Ansonsten werden wir das deutsche Klimaschutzziel 2020 krachend verfehlen und beim Pariser Klimaabkommen vertragsbrüchig. Es braucht einen Kohleausstiegsplan und es darf weder neue Tagebaue, Tagebauerweiterungen noch neue Kohlekraftwerke geben. Zudem müssen mindestens 20 der ältesten und dreckigsten Kohlekraftwerksblöcke in den nächsten Jahren vom Netz, um das deutsche Klimaziel 2020 überhaupt noch schaffen zu können. Das ermöglicht dann auch bis allerspätestens 2035 aus der Kohlenutzung komplett auszusteigen.</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Unser Ziel ist es, bis 2035 aus der Kohlenutzung auszusteigen. Dazu</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">
Dazu</ins> wollen wir ambitionierte Obergrenzen für den CO2-Jahresausstoß von fossilen Kraftwerken festlegen. Richtwert ist </p></div><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 82 einfügen:</h4><div><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">
</ins>
</div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 13:42:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: E-03 (vormals V-36): Europäische Integration durch stetige Statusaufwertung für EU-assoziierte Länder der Östlichen Partnerschaft der EU und Beitrittskandidaten voranbringen</title>
                        <link>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Europaeische_Integration_durch_stetige_Statusaufwertung_fuer_EU-assoziie-20435?commentId=801#comm801</link>
                        <author>Andrej Novak</author>
                        <guid>https://bdk40.antragsgruen.de/40/Europaeische_Integration_durch_stetige_Statusaufwertung_fuer_EU-assoziie-20435?commentId=801#comm801</guid>
                        <description><![CDATA[Was wir auch diskutieren sollten, ist, dass die Energiewende das Geschäftsmodell Russlands untergräbt und deshalb vielleicht unterlassen werden sollte, um den Kreml nicht zu provozieren oder zu verstimmen. 

Gleichberechtigung für Homosexuelle sollten wir auch lassen, um keinen Dissens mit dem Kreml aufkommen zu lassen.

Und Rechtstaatlichkeit, Rede-. Meinungs- und Versammlungsfreiheit, freie Wahlen, etc. lassen den Kreml und sein System schlecht aussehen. Sollten wir also auch lassen.

Und natürlich müssen wir daran arbeiten, das allgemeine Niveau von Wohlstand (zu hoch) und Korruption (zu niedrig) an das russische Niveau anzupassen.

Wenn wir das alles machen, bekommen wir auch endlich perfekte Harmonie mit dem Kreml hin.

Vielleicht jetzt nach der Wahl auch noch mit Trumps neuem Amerika. Wäre doch super - Europa, Russland und Amerika in Frieden vereint.]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Nov 2016 11:03:58 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>